08.04.2014

# Yummi

[Rezept] Glückskekse

Auf der Suche nach schönen und originellen Geschenkideen bin ich schon vor einiger Zeit auf die Idee gestoßen, Glückskekse selbst zu machen. Die kann man nämlich sowohl mit persönlichen Botschaften als auch mit etwas gängigeren Sprüchen füllen und somit engen Freunden oder Verwandten, aber auch eher oberflächlichen Bekannten schenken. Einfach in ein hübsches Glas gefüllt, dieses mit Masking Tape verziert und schwupp ist das Ganze erledigt.
Naja, so einfach ist es dann leider doch nicht, denn diese Backerei ist in dem Fall ziemlich zeitaufwendig. Aber ich würde sagen, das lohnt sich!

Ihr braucht:
3 Eier
45 g Margarine
60 g Puderzucker
60g Mehl

Außerdem:
einen Backofen mit passendem Backblech
Backpapier, einen Bleistift und einen Teller/ein Glas mit einem Durchmesser von ca. 8 cm
einen Schneebesen
ein Sieb
einen Esslöffel
eine Schüssel
Papier und Stift

So geht's:
Zu allererst schnippselt ihr euch kleine Zettel zurecht und schreibt dort eure Botschaften drauf.
Der Teig ist ziemlich simpel herzustellen. Margarine schmelzen, Eier trennen, Puderzucker und Mehl sieben. Dann dass Eiweiß aufschlagen, aber nicht so sehr, dass es ganz fest wird. Die Konsistenz sollte zwar schaumig und die Farbe undurchsichtig weiß sein, aber noch eher flüssig. Dann Butter und Puderzucker einrühren und am Schluss das Mehl unterheben. Damit ist der Teig auch schon fertig.
Jetzt den Backofen auf 170°C Umluft vorheizen. Das Backblech mit Backpapier auslegen und darauf mit Hilfe des Tellers und des Bleistiftes 2-3 Kreise zeichnen. Diese dann mit dem Teig ausfüllen - ziemlich dünn und so gleichmäßig wie es geht und dann das Ganze für 3-5 Minuten in den Ofen schieben. Die Kekse sollen goldgelb werden, dürfen aber auf keinen Fall braue Ränder bekommen. Sollten sie am Rand schon so leicht gebräunt sein, sofort rausnehmen, vom Backpapier lösen, einen eurer klein gefalteten Zettel in die Mitte legen und den Keks zu einem Halbkreis zuklappen. Um die typische Glückskeksform zu erhalten nehmt ihr jetzt den Halbkreis und drückt ihn mit der geschlossenen Seite nach unten in der Mitte über eine Kante - eine Tasse eignet sich zum Beispiel sehr gut. Solange die Kekse noch warm sind, kann man sie formen - sobald sie abgekühlt sind, geht das nicht mehr. Also kann man immer nur höchstens 3 Kekse auf einmal in den Ofen schieben - zumindest ich konnte mit mehr Keksen nicht mehr umgehen.
Die fertigen Kekse auf einem Kuchengitter richtig abkühlen lassen und fertig!

Und so könnte das am Ende aussehen:


 Erstmal meine Botschaften auf einem Haufen. Ich habe zwischen unnötig-lustigen Sprüchen und allgemeinen Lebensweisheiten abgewechselt. Ich wusste ja noch nicht, wer diese Probelauf-Kekse essen würde und habe mich deshalb relativ neutral gehalten.




Wenn der Teig braun wird, ist er zu knusprig, um sich noch formen zu lassen. Deshalb sind manche Ränder meiner Kekse ein bisschen ausgefranst. Aber das geht alles noch. Der Charme dieser Kekse ist schließlich ihre Individualität.




Insgesamt hatte ich am Ende knappe 20 Kekse raus - und habe dafür 2 Stunden im Akkord gearbeitet. Aber man kann nebenbei ganz gut die Küche aufräumen und andere Kleinarbeiten machen, von daher ging das ;)




Wie gesagt - als Geschenk für die beste Freundin oder auch für die merkwürdige Tante (gebt es zu, auch ihr habt eine merkwürdige Tante. Jeder hat eine xD ) finde ich diese Kekse wirklich eine sehr schöne Idee. Zumindest für Leute, die solche selbstgemachten Sachen zu schätzen wissen :)

Kommentare:

  1. Das ist wirklich eine kreative und zudem sehr persönliche Geschenkidee, da die Zettel ja individuell angepasst an die Gelegenheit (Geburtstag etc.) angepasst werden können!

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  2. Das werde ich sicherlich demnächst ausprobieren. Habe mich schon seit einiger Zeit gefragt, ob man diese Kekse auch selbst machen kann - hatte sie an Silvester verschenkt - gekauft natürlich ;-).
    Werde das Rezept ausdrucken und bei Gelegenheit testen, Dankeschön ! :-).

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